Aus den Tagebüchern des Musikvereins Uttenweiler

Hier gibt es die ausführliche Geschichte unseres Vereins zum Nachlesen.

1. Die Gründung des Musikvereins und seine Entwicklung bis 1941

Der eigentliche Grundstein des Musikvereins Uttenweiler wurde im September 1921 bei der Bezirkswanderfahrt des hiesigen Radlervereins nach Grundsheim gelegt. Dort wurde beim anschließenden gemütlichen Beisammensein die fehlende Unterhaltungsmusik bemängelt. So fand bereits am 17. September 1921 die Gründungsversammlung des Vereins unter der Regie des Radlervereins im Haible in Uttenweiler statt. In diesem Zusammenhang ist auf Herrn Gottlieb Künstle hinzuweisen, der dem Verein bei dessen Anfangsschwierigkeiten nachhaltig mit Rat und Tat zur Seite stand. Bei dieser Versammlung meldete sich gleich eine stattliche Anzahl von Musikbegeisterten; es waren dies:

Hans Braig, Paul Geisinger, Josef Marquart (1), Julius Müller, August Buck, Josef Marqaurt (2), Albert Reinhart, Xaver Grab, Andreas Rexer, Nikolaus Reinhart, Anton Moll, Otto Moll, Karl Baumeister, Johann Fetscher, Josef Schilling, Johann Reinhart

Zum Vorstand wurde Herr Anton Diem (Runkenmüller), zum Schriftführer und Kassier Herr Nikolaus Reinhart (Schreiner) gewählt. Aber kaum war der Verein ins Leben gerufen, da drohte er aus finanziellen Gründen zu scheitern. Doch durch die Bittschrift an die Gemeinde und eine „Kornkollektion“ konnten die Anfangsschwierigkeiten überwunden werden. Zwischenzeitlich erklärte sich Herr Lehrer Bernheim aus Buchau dazu bereit, die Muskikproben gegen ein Entgelt von je 50 Mark abzuhalten und den Verein beim Instrumentenkauf zu unterstützen.

Während die aktiven Musiker die wichtigsten Akkorde, die Lieder „Alles neu“ und „Stille Nacht“ lernten, machte der neugegründete Verein auch organisatorische Fortschritte. So wurde der Ausschuß und die Vorstandschaft erweitert, war gebührend gefeiert wurde. Dies schildert der damalige Chronist wie folgt: „Die Gewählten wurden dann auch tüchtig eingewiehen; den Höhepunkt erreichte das Saufgelage, als um 12 Uhr dann noch Herr Karl Egle von Sauggart kam und gleich ein Faß Starkbier kredenzte, sowie mehrere Viertel Weihwasser, bis es so lang ging, daß verschiedene am Ofen einschliefen und auf Umwegen verschwanden.“

Am 5. November 1921 wurden die Vereinsstatuten festgestetzt. Nach deren Festlegung ging es laut Chronik wieder rasch zum gemütlichen Teil über, der ja immer bis in die späte Nacht hinein gepflegt wurde, so daß es schon im Ort hieße: „Alle Musikanten sind Lumpen.“ Dem folgte aber prompt die Antwort der Aktiven: „Aber nicht alle Lumpen sind Musikanten!“

In den Statuten verpflichtete sich der Verin unter anderem, für die finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde, jedes Jahr am Kriegerjahrtag mitzuwirken. Dieser Verpflichtung ist der Verein bis zum heutigen Tage immer nachgekommen.

Im Dezember 1921 kam zum ersten Mal die große und kleine Trommel zum Einsatz. Dies muß ein wahres Erlebnis für die Musiker gewesen sein, denn es veranlaßte einen von ihnen, sofort drei Faß Starkbier zu spendieren.

Noch im selben Monat trat der Verein erstmalig öffentlich auf: Der Chronist schreibt: „Am 21.12.1921 trat der ganze Musikverein zum ersten Mal öffentlich auf, es war die Amtseinsetzung unseres neuen Schultheißen Rauh und wurde uns auch von allen Seiten Lob gespendet und wir an diesem Tag einen schlechten hatten.“

Am Heiligen Abend desselben Jahres begann der Verein mit einer Tradition, die er bis heute pflegt. Mit weihnachtlichen Weisen, die er an verschiedenen Stellen im Ort zum Vortrag brachte, versetzte er das ganze Dorf in feierliche Weihnachtsstimmung.

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Musikverein 1921 (von links nach rechts) Martin Steiner, August Buck, Hans Reinhart, Franz Grab, Gustaph Geisinger, Hans Fetscher, Albert Reinhart, Hans Braig, Otto Moll, Dirigent Bernheim, Julius Müller, Nikolaus Reinhart, Josef Geisinger (Ehrendirigent), Anton Moll, Georg Weggenmann, Josef Schilling, Karl Moll

Im folgenden Jahr hatte der Verein bereits mehrere große, darunter auch auswärtige Auftritte. So beteiligte er sich am Bezirks- und Stiftungsfest des hiesigen Radlervereins „Vorwärts“, der Fahnenweihe des Liderkranzes „Frohsinn“ und am Gaufest des Donau-Bussen-Gaues in Munderkingen. Währenddessen übernahm Lehrer Fridolin Zeller von seinem Buchauer Kollegen Bernheim das Dirigentenamt.

Im Jahre 1922 lernten die Musiker mit Franz Springer , einem gebürtigen Uttenweiler, den von diesem selbst komponierten und dem Musikverein gewidmeten „Lugegass-Marsch“ ein; dieser klangvolle Marsch gehört bis in die heutigen Tage zum festen Repertoire des Vereins.

An eigenen Veranstaltungen gestaltete der Verein am Kirchweihsonntag einen Tanz und in der Weihnachtszeit eine Christbaumfeier. Der Schriftführer berichtet, daß der Andrang so groß gewesen sei, daß zweimal die Hälfte der Besucher aus Platzgründen nach Hause geschickt werden mußte und die Feier zweimal wiederholt werden mußte. Einnahmequellen des Vereins waren damals außerdem das Spielen von Hochzeiten und eine Geldsammlung beim jährlichen Kriegergedenktag.

Doch außer in Geld wurden die Musikanten auch in Naturalien, insbesondere Bier entlohnt, was nicht selten dazu führte, daß die Musiker gezwungenermaßen die letzten waren, die eine Veranstaltung verließen. Entsprechendes wird 1925 berichtet: „So wie dieses Jahr wurde der Sebastianstag seit nach dem Krieg nicht mehr abgehalten. Der Kriegerverein bezahlten jedem Mann der Musik ein Mittagessen. Sowie ein ordentliches Faß Bier, womit jeder Musikant zufrieden war und es gleich gute Stimmung gab. Um 4 Uhr marschierten wir im Hirsch ab ….. in die Linde. Dort wurden von A. Marquart und F. Birk je 51 Bier bezahlt, wofür ihnen bestens gedankt sei. Abends ging die Musik wieder in den Hirsch, doch gab es unterwegs noch Aufenthalt, nämlich Frau Vizevorstand wurde ein Ständchen gespielt. Im Hirsch wurde dann das verdiente Faß Bier getrunken und gingen in früher Morgenstunde dann heim.“

Am 7. Juni 1925 ging der Musikverein erstmals zum Kritikspiel nach Mittelbuch, wobei der Verin auf Anhieb einen „1a Preis“ erringen konnte.

Bei der am Ende des Jahres stattfindenden Generalversammlung wurde der Beschluß gefaßt, passive Mitglieder zu werben; bis zum Februar 1926 konnten so 89 Förderer der Volksmusik gewonnen werden.

Nach einer längeren dirigentenlosen Zeit trafen sich die Mitglieder des Vereins im Oktober 1928 im Haible. Auf Anregung des damaligen Ortsvorstehers Rauh wurde Herr Buck aus Biberach zum Dirigenten gewählt. Er wurde aber bereits Ende 1929 von Herrn Grimmer aus Buchau abgelöst.

Die Schar der Musikanten wuchs nur langsam. 1932 zählte der Musikverein 19 Aktive; geprobt wurde in zwei Übungslokalen. Am 16. August 1933 vernichtete ein Brank im Probelokal II (bei Konrad Baumeister) einige Instrumente und nur durch die Umsicht des Dirigenten, der kurz zuvor eine Versicherung derselben durchgesetzt hatte, wurde der Verein vor größerem Schaden bewahrt.

Am 1. Januar 1934 trat der Uttenweiler Musikverein, auf Anraten des Dirigenten Grimmer, dem Süddeutschen Musikverband bei. Nach zehn Jahren nahm der Verein wieder an einem Wertungsspiel teil; in Hohentengen erreichte die Kapelle die Note „sehr gut“.

Im Kriegsjahr 1941 organisierte der 1. Vorstand Anton Diem, der dieses Amt seit der Gründung des Vereins innehatte, eine Päckchenaktion „für die im Felde stehenden Musikkameraden“. Mit dem Wunsch, daß die Päckchen „einen jeden bei bester Stimmung und Gesundheit“ antreffen mögen, wurden sie am Dreikönigstag abgesandt.

2. Die Entwicklung des Vereins nach dem Zweiten Weltkrieg

Mit dem Bericht der Generalversammlung vom 28. Januar 1950 beginnt eine neue vereinsgeschichtliche Epoche. Viele neue und vor allem junge Gesichter fanden sich neben ein paar Altmusikanten bei dieser Generalversammlung ein. Zum Vorstand wurde Andreas Steiner, zum Kassier und Schriftführer Josef Fetscher gewählt. Nach der Generalversammlung trat der Verein erstmals wieder an der großen Uttenweiler „Traktorenfastnacht“ an die Öffentlichkeit.

Am 2. Juli beteiligte sich die Kapelle an der Heimkehrerfeier der Gemeinde. Es muß ein sehr heißer Sommer-tag gewesen sein, da der Bierumsatz ein sehr guter gewesen sein soll. Mit aus diesem Grunde kam es abends gegen 10 Uhr noch zu einer Schlägerei, die ein gerichtliches Nachspiel hatte und an der auch zehn Musikanten beteiligt gewesen sein sollen.

Im November wurde Vorstand Steiner von Lehrer Walter Bleicher abgelöst. Dieser verband seine Wahl mit der Bedingung, daß die seit langem verwaiste Dirigentenstelle wieder besetzt und Musikernachwuchs ausgebildet würde. Die Bitte des Vereins an die Gemeinde, die Bezahlung eines Dirigenten zu übernehmen, wurde von dieser unter der Voraussetzung erfüllt, daß man sich im Vereine selber auch um den Aufschwung der Musikkapelle bemühe. Zum Dirigenten wurde Josef Geisinger bestellt, der dieses Amt bis 1957 innehatte. Unstimmigkeiten unter den Vereinsmitgliedern machten es erforderlich, daß der Verein am 20. Dezember 1950 aufgelöst werden mußte. Doch man beschloß die Neugründung des Vereins, sobald die reparaturbe-dürftigen Instrumente wieder spielbereit seien.

Die Gemeinde, die sich solchermaßen 1951 um eine musikalsich umrahmte Fastnacht betrogen sah, bezeichnete den Verein kurzerhand als „Schlawinermusik“. Um weitere Reiberein zu vermeiden, wurde in einer Besprechung beschlossen, daß der Verein doch an der Fastnacht auftritt. Dies sollte aber eine teure Fastnacht für den Musikverein werden. Josef Fetscher schreibt: „Paul Marquart fiel auf seine Trompete, so daß der Becher vollkommen eingedrückt war. Burgmaier Karl ließ den Traktor vom Hansenbauer über sein Tenorhorn fahren; es kann als Altmaterial abgegeben werden. Zehn D-Mark werden geboten. Eine andere Verwendung wäre als Lesezeichen.“

Am 25. Februar 1951 fand dann im Haible unter Vorsitz von Lehrer Bleicher die Generalversammlung zur Neugründung des Vereins statt. Bürgermeister Brecht sicherte dem Verein die Unterstützung der Gemeinde zu, forderte von diesem auch entsprechende Leistungen. Innerhalb des Vereins begann nun ein reges Ein- und Austreten, so daß eine Eintrittsgebühr festgesetzt wurde, um diesem Treiben Einhalt zu gebieten.

Am 6. Juli 1952 war die Uttenweiler Musikkapelle wieder auswärts unterwegs. Anlaß war das Musikfest mit Fahnenweihe in Neufra. Zu diesem Zweck wurde der Anzug der Musiker etwas einheitlicher gestaltet: dunkle Hose, weißes Hemd mit schwarzer Krawatte, neue Musikermütze in blau. Der damalige Auftritt hatte laut Chronik nicht nur die Musikanten, sondern auch die damals in Neufra erhaltene Urkunde arg mitgenommen. Denn sie mußte, um im Vereinslokal angebracht werden zu können, zunächst einem „eingehenden Bügelver-fahren“ unterzogen werden.

Zur finanziellen Unterstützung des Vereins wurden wieder passive Mitglieder geworben. Für sonstige Einnahmen sorgte der Verein durch Konzertveranstaltungen und Theateraufführungen in der Weihnachts- und Fastnachtszeit. Im Jahre 1960 versiegte letztere Ein-nahmequelle, da sie von Jahr zu Jahr weniger sprudelte und schließlich den Aufwand nicht mehr lohnte.

Bei der Kreissversammlung des Volksmusikerbundes am 24. Januar 1954 in Ertingen meldete Vorstand Walter Bleicher den Musikverein beim Volksmusikerbund an.

Am 23. Mai fand in Uttenweiler die Weihe der Standarte des Blutreitervereins statt. Fünf Tage später begleitete der Musikverein die Reitergruppe zum Blutritt nach Weingarten. Inzwischen ist der „Blutfreitag“ zu einem festen Bestandteil des Jahresprogramms der Musikkapelle geworden.

Nach langer Pause beteiligte sich der Verein wieder an einem Kritikspiel und zwar in Obermarchtal. Die schlechte Beurteilung des Wertungsstückes „An der Weser“ führte dazu, daß Vorstand Bleicher, nachdem er den Vereinsvorsitz fünf Jahre innegehabt hatte, bei der Wahl zum 1. Vorstand unterlag. Konrad Baumei-ster sollte nun für neun Jahre dieses Amt übernehmen.

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Gruppenbild 1952 (von links nach rechts) Reiter Hariolf, Reiter Karl, Steiner Andreas, Burgmeier Karl, Pfänder Hans, Baumeister Konrad, Blersch Josef (b. Rathaus), Geisinger Josef (Dirigent), Blässle Hermann, Schuhbauer Otto, Werkmann Franz, Fetscher Josef, Bammert Karl, Werkmann Herbert, Marquart Hermann, Blersch Josef (b. Rößle), Tromsdorf Georg, Schuhbauer Hans.

 

1957 gab es einen Dirigentenwechsel. Vereinsmitglied Willi Busch übernahm von Josef Geisinger, der bei einem Unfall einen Teil seiner Sehkraft verloren hatte, das Dirigentenamt. Josef Geisinger wurde für seine, nach dem Krieg im Verein geleistete Aufbauarbeit, zum Ehrendirigenten ernannt. Willi Busch begann sogleich mit der Ausbildung einer Jugendmusikkapelle, die erstmals anläßlich des damaligen Herbstkonzertes auftrat und bereits im Dezember 1957 in die Stammkapelle integriert wurde.

Nachdem zuvor fleißig Geld, Alteisen und Weizen gesammelt worden war, konnte der Verein 1958 mit neuen Uniformen eingekleidet werden. Einen Höhepunkt des Vereinsjahres 1958 stellte die Teilnahme der Kapelle beim Bundesmusikfest in Ravensburg dar.

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Gruppenbild 1958 Karl Reiter, Konrad Baumeister, Fritz Wild, Hermann Marquart, Andreas Steiner, Josef Blersch (b. Rathaus), Hans Schubauer, Karl Burgmaier, Otto Schuhbauer, Hermann Blässle, Franz Moll, Rudolf Luibrand, Herbert Werkmann, Alois Fritschle, Hermann Luibrand, Georg Tromsdorf, Josef Blersch (b. Rössle), Paul Bösch, Robert Zitterell, Harirolf Reiter, Franz Huber, Willi Busch (Dirigent)

Am 29. März 1959 erfolgte erneut ein Dirigentenwechsel. Paul Bösch schloß die Lücke, die durch die Heirat und den Wegzug von Willi Busch noch Hochdorf entstanden war. Bei der Heirat des ehemaligen Dirigenten in Hochdorf waren natürlich alle Aktiven dabei. Die Stimmung muß fesselnd gewesen sein, denn Karl Reiter, der Chronist, schreibt: „Und nur langsam und zäh begaben sich die Uttenweiler Musikanten auf den Heimweg.“

Seine Fähigkeiten als Dirigent stellte Paul Bösch schon im Juli desselben Jahres unter Beweis. Beim Kritikspiel in Aufhofen erreichte er mit seiner Musikerschar auf Anhieb einen I. Rang. Starken Wert legte der neue Dirigent schon damals, wie auch heute noch, auf die Ausbildung von Jungmusikern.

Nachdem Konrad Baumeister das Amt des 1. Vorsitzenden neun Jahre innegehabt hatte, wollte er 1963 abgelöst werden. Karl Reiter konnte sich das Vertrauen der Aktiven erwerben und übte dieses Amt bis 1970 aus.

Vom 23. bis 25. Juli 1965 war der Musikverein bei Gottfried Baumeister in Essen zu Gast. Der Chronist schildert diese drei Tage „als Tage des Erlebens und Musizierens, die noch lange in der Erinnerung der Aktiven fortleben werden.“

Durch eine Alteisensammlung und viele Spenden wurde 1968 die Neueinkleidung des Vereins mit einer Tracht ermöglicht. Noch im selben Jahr besuchte der Verein erneut seinen Gönner Gottfried Baumeister, der die Uttenweiler Musiker wieder nach Essen eingeladen hatte.

Durch die gute Vorarbeit des Dirigenten konnte der Musikverein 1969 beim Kreismusikfest in Unlingen mit 115 Punkten die bis dahin beste Bewertung beim Kritikspiel in der Mittelstufe erreichen.

Mit einem Vorstandwechsel begann das Vereinsjahr 1970. Karl Reiter, der sechs Jahre lang den Vorsitz im Verein geführt hatte, wurde von Fritz Pfleghar abgelöst. Doch bereits im Oktober 1970 mußte dieser aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen den Vereinsvor-sitz wieder niederlegen. Nun galt es, einen Nachfolger zu finden, zumal schon ein halbes Jahr später das Kreismusikfest in Uttenweiler stattfinden sollte.

Herr Rudolf Lehenherr stellte sich dem Musikverein für das Amt des 1. Vorsitzenden zur Verfügung. Unter seiner Leitung wurde das 1971 stattfindende Kreismusikfest, verbunden mit dem 50jährigen Vereins- jubiläum, ein ungeahnter Erfolg. Der Schriftführer des Vereins berichtet: „Ein wirkliches Ereignis des Jahrhunderts boten die vier Tage bei strahlendem Sonnenschein und 30 Grad im Schatten. Doch nicht nur das Wetter, sondern vor allem die gute Planung und Organisation eines noch besseren Programms ließen diese Veranstaltung zu einem erinnernswerten Höhepunkt in der Vereinsgeschichte werden.“

Die im Dezember 1971 stattfindende Bezirksversammlung in Laupheim ergab, daß Uttenweiler sowohl an Besucherzahl, als auch an der Zahl der am Wertungspiel teilnehmenden Kapellen, den größten Erfolg im Bezirk Oberschwaben für sich verbuchen konnte.

Der Musikverein bedankte sich für die ihm durch die ganze Gemeinde entgegengebrachte Unterstützung mit einem Neujahrs-Doppelkonzert bei freiem Eintritt für jedermann.

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Musikverein 1971 von links nach rechts, 1. Reihe: Hermann Blässle, Konrad Baumeister, Lorenz Paul, Franz Pfänder, Alfred Pfänder, Paul Bösch, Hermann Moll, Wolfgang Marquart, Kurt Bammert, Max Müller, Siegfried Pfleghar, Helmut Gösele, Josef Blersch (b. Rössle). 2. Reihe: Robert Zitterell, Franz Bollmann, Rudolf Luibrand, Otto Schuhbauer, Hans Zitterell, Wolfgang Gösele, Franz Moll, Herbert Werkmann, Ernst Reinhart, Siegfried Blässle, Erwin Seif, Alois Steiner, Robert Reinhart. 3. Reihe: Hans Schuhbauer, Rudolf Reiter, August Ulmschneider, Fritz Wild, Josef Zentner, Karl Reiter, Rudolf Lehenherr, Fritz Traub, Alois Fritschle, Robert Schilling, Karl Werkmann, Hans Steiner, Hansjörg Weggenmann.

Im Jahre 1973 besuchte der Musikverein wieder das Sauerland. Die Fahrt ging speziell nach Madfeld, um die freundschaftlichen Bande mit der Kapelle, die 1971 bei unserem Kreismusikfest Gastkapelle gewesen war, zu erneuern.

Im darauffolgenden Jahr lud der Verein, neben den Freunden aus dem Sauerland, die Musikkapelle Gaishorn-Tregelwang aus Österreich zu einem Musikertreffen ins Schwabenland ein.

Das Jahr 1975 markiert wieder einen erwähnenswerten Höhepunkt in der Vereinsgeschichte. Unter Stabführung von Paul Bösch erreichte die Kapelle beim erstmaligen Wertungsspiel in der Oberstufe in Achstetten auf Anhieb einen ersten Rang mit Auszeichnung.

Zwischenzeitlich fand in der Vereinsführung wieder ein Wechsel statt; dieser sollte aber von kurzer Dauer sein. Rudolf Lehenherr, der dem Verein fünf Jahre lang erfolgreich vorgestanden hatte, übergab sein Amt aus beruflichen Gründen an Horst Deisenhofer. Aber schon Ende des Jahres 1975 lehnte dieser die weitere Vorstandschaft im Musikverein ab.

Mit Herrn Arsenius Butscher aus dem Teilort Ahlen konnte ein fähriger Nachfolger gefunden werden. An seine Seite trat Rudolf Lehenherr als Geschäftsführer, um den neuen Vorstand einen Teil der Arbeit erfolgreich abzunehmen. Auch darf der Name Helmut Gösele nicht unerwähnt bleiben, denn die zunehmende Arbeit in der Vereinsspitze ließ auch ihn nicht unberührt.

An Ostern 1976 ging’s erneut nach entsprechender Vorarbeit unseres Ehrenmitglieds Gottfried Baumeister zur Pflege der kameradschaftlichen Beziehungen nach Madfeld. Im selben Jahr knüpfte der Verein freundschaftliche Bande mit der Landeshauptstadt, denn zum Heimatfest des Musikvereins wurde die Stadtkapelle Stuttgart-Feuerbach nach Uttenweiler eingeladen.

In den Ostertagen des Jahres 1977 konnte der Verein seine Fahnenweihe feiern. Der Kauf einer Vereinsfahne und eine große Tombola waren nur durch die tatkräftige Unterstützung unserer Ehrenmitglieder Karl Schädler und Gottfried Baumeister, sowie der ortsansässigen Geschäftsleute möglich geworden. Der Erlös dieser Großveranstaltung kam gemeinnützigen Zwecken wie der Aktion Sorgenkind, der Finanzierung der hiesigen Kirchenorgel und der Gestaltung des Ortsfriedhofes zugute.

Das Jahr 1978 war vom Austritt unseres Kameraden Konrad Baumeister aus dem Kreis der Aktiven überschattet. Nachdem er das Ideal der Volksmusik 50 Jahre lang gepflegt hatte, mußte er seinen Bariton aus gesundheitlichen Gründen niederlegen.

Auf Initiative von Herr August Bollmann stattete der Musikverein 1979 bei seinen Freunden in Stuttgart-Feuerbach einen Gegenbesuch ab, wobei er einen guten Eindruck hinterlassen haben muß, denn kurze Zeit später wurde die Kapelle von der Winzergenossenschaft Feuerbach gebeten, ihr traditionelles Kelterfest im folgenden Jahr musikalisch zu umrahmen.

Die Gründung einer Narrenzunft führte im Februar 1980 zur Erweiterung des Arbeitspensums der Musikkapelle; doch der Mehraufwand wurde gerne für die Neugestaltung einer zukünftigen Ortsfastnacht in Kauf genommen.

Weitere Höhepunkte des Vereinsjahres 1980 bildeten die Teilnahme des Vereins an der Volksmusikhitparade des Südwestfunks, die Gestaltung eines Kurkonzerts in Bad Buchau, die Teilnahme am Wertungsspiel in Unlingen, die Gestaltung eines eigenen Gartenfestes und die musikalische Umrahmung des Kelterfestes in Stuttgart-Feuerbach und des Weinfestes in Hochdorf.

In den letzten Monaten des Jahres 1980 und gleich zu Beginn des Jahres 1981 richtete sich das Augenmerk der Musiker auf das im Sommer geplante Kreismusikfest, verbunden mit dem Jubiläum für 150 Jahre organisierte Blasmusik in Uttenweiler. Vereinsführung und Vereinsbasis arbeiteten Hand in Hand, um das Gelingen dieses Vorhabens zu sichern.

Weitere Vereinsgeschichte:

1981

Das Kreismusikfest 1981 war ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Vereins. Vom 10. bis 13. Juli herrschte in der ganzen Gemeinde musikalische Feststimmung. Bereits am Freitag wurde die Gastkapelle aus Gaishorn empfangen. Das Festbankett am Abend stand ganz im Zeichen feierlicher Musik und Gesanges. Daneben gab es noch Ehrungen, so wurde unserem Paul Bösch für seine langjährige Dirigententätigkeit der Titel „Musikdirektor ehrenhalber“ sowie unserem Ehrenvorstand Konrad Baumeister die Fördermedaille in Gold verliehen. Paralell zu diesem Festakt fand im Zelt eine Tanzveranstaltung mit der Gruppe „Eurosound“ statt. Am Samstagabend war internationaler Folkloreabend. Der eigentliche Höhepunkt des Festes war jedoch der Sonntag mit Massenchor (ca. 1 700 Bläser im Schloßhof), Festumzug und Tanz und Gesangsabend mit Schlagerstar Chris Roberts.

Mit einem Konzert vor Weihnachten dankte der Musikverein der Bevölkerung, den örtlichen Vereinen und allen, die zum Gelingen dieses großartigen Festes beigetragen hatten.

1982

Die Verleihung der Pro-Musica-Plakette für 150 Jahre organisierte Blasmusik in Uttenweiler durch Landrat Dr. Wilfried Steuer.

Die Teilnahme am Wertungsspiel in Steinhausen/Rottum.

Das Standkonzert im Neckarstadion als Auftakt zum Spiel VfB Stuttgart – Inter Mailand mit anschließendem Geburtstagsständchen bei Kultusminister Mayer-Vorfelder.

Der Jahresausflug ging ins Motodrom nach Hockenheim zum Großen Preis von Deutschland, organisiert durch unseren 1. Vorsitzenden und Vize-Weltmeister im Motorrad-Seitenwagen Arsenius Butscher.

Rudolf Lehenherr wird wegen seiner Verdienste um den Musikverein zum Ehrenmitglied ernannt.

1983

Die Mitwirkung beim Kelterfest in Stuttgart-Feuerbach, organisiert von Herrn August Bollmann und Herrn Hermann Marquart.

Daneben galt es bei zahlreichen Festen und Musikertreffen in der Umgebung aktiv dabeizusein. Es waren in den meisten Fällen Gegenbesuche von unserem Kreismusikfest her. Als kleiner Ausgleich für den anstrengenden Sommer gab es im Herbst einen Ausflug zum 2030 m hoch gelegenen Silveretta-Stausee.

Josef Blersch (Rössle) und Otto Schuhbauer werden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

1984

Über Ostern Fahrt ins Sauerland zur befreundeten Kapelle nach Madfeld.

Teilnahme am Wertungsspiel in Baltringen (I. Rang mit Auszeichung).

Des weiteren gab es wieder Auftritte an der Fasnet und bei den vielen Sommerfesten anderer Vereine.

1985

Dem Ortsgeistlichen Herrn Dekan Schneider wird zu seinem 70. Geburtstag ein Ständchen gespielt. Bei seiner Verabschiedung am 5. Mai ist der Musikverein ebenfalls wieder dabei.

Am 2. Juni gelang der Musikkapelle ihr bislang wohl größter musikalischer Erfolg. Unter der bewährten Leitung von MD Paul Bösch nehmen die Musikanten am Wertungsspiel beim Landesmusikfestes in Tuttlingen teil und erreichen in der Oberstufe einen I. Rang mit Auszeichnung.

Weitere Teilnahme am Wertungsspiel in Unterstadion; hier gab es wegen anderer Terminflut in der Vorbei- reitungszeit nur noch einen I. Rang mit Belobigung.

Zur Pflege der Dreierbeziehung Madfeld – Gaishorn – Uttenweiler waren die Madfelder und Uttenweiler nach Gaishorn eingeladen. Es waren sehr schöne Tage dort in der Steiermark. Eine der Gaishorner Damen meinte beim Abschied: “ Wann I dreißig Johr jünger wär, noch müßt I ein habn von den Lakeln.“

Neben diesen vielen Auftritten galt es noch vier Musikerhochzeiten (Karin Huber, Reinhold Müller , Karl Renz und Konrad Schuhbauer), jeweils mit Polterabend zu bewältigen.

Bei der Investitur von Herrn Pfarrer Alois Kaiser war die Musikkapelle natürlich auch dabei.

Daß nicht alle Veranstaltungen des Musikvereins erfolgreich waren zeigte sich bei einer Tanzveranstaltung Anfang November. Wegen fehlender Tanzlustiger ging die Tanzkapelle unverrichteter Dinge wieder nach Hause.

1986

Neben den vielen obligatorischen Terminen und Verpflichtungen laufen die Vorbereitungen auf das Musik- und Heimatfest „65 Jahre Musikverein Uttenweiler“ auf Hochtouren. Die Arbeit hat sich gelohnt, es wurde ein tolles Fest. Als Bereicherung galt die Musikkapelle und die Alphornbläsergruppe aus Gaishorn, sowie das von Paul Bösch ins Leben gerufene „Bussenfestival“, mit den um den Bussen ansässigen Musikkapellen.

Wiederum galt es drei Musikerhochzeiten mitzugestalten: Hans Blersch, Gerhard Forstner. Bärbel Blersch trat ebenfalls in den Ehestand und da ihr Gatte Amerikaner ist, verabschiedete sie sich vom Verein und zog nach Kalifornien. Vielleicht gibt es dort einmal ein Wiedersehen.

Neben diesen erfreulichen Anlässen gab es auch traurige. So gaben wir Hildegard Blässle und Josef Traub (Hansenbauer) das letzte Geleit. Auch das Ehrenmitglied Andreas Steiner wurde unter den Klängen der Musikkapelle zu Grabe getragen. Er war der erste Vorstand bei der Neugründung des Vereins nach dem Kriege und hat sich in der folgenden Zeit sehr um den Verein verdient gemacht.

1987

Zu Beginn des Jahres gab es einen Vorstandswechsel. Herr Arsenius Butscher legt aus gesundheitlichen Gründen sein Amt nieder. 10 Jahre lang war er dem Verein ein tüchtiger und guter Vorstand. Durch seine Bereitschaft, den Vereinsvorsitz im Jahre 1976 zu übernehmen, hat er der Musikkapelle aus der damals schwierigen Zeit herausgeholfen und ihr wieder zu neuem Auftrieb verholfen. Der bisherige Geschäftsführer Hans Blersch tritt an seine Stelle und übernimmt die Führung des Vereins. Zweiter Vorstand bleibt unser bewährter Helmut Gösele. Als neuer Schriftführer wird Karl Renz (Ahlen) gewählt.

Beim Besuch in Madfeld über Ostern konnten wieder alte Freundschaften aufgefrischt und neue geküpft werden. Trotz heiterer Stimmung und Ausgelassenheit gaben die Musiker dort in der Schützenhalle wieder ein hervorragendes Konzert.

Das Wertungsspiel in Burgrieden stellte an die Kapelle eine neue Anforderung. Zum ersten Mal gab es einen „Stundenchor“. Die Musiker bewältigten auch diesen und erreichten einen I. Rang mit Auszeichnung. So ein Ergebnis gibt dem Dirigenten und den Musikanten immer wieder neuen Ansporn.

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Musikverein 1987 von links nach rechts
1. Reihe: Helga Zentner, Lydia Bösch, Hildegard Thome, Melanie Luibrand, Alfred Pfänder, Reinhold Müller, Margit Paul, Sabine Zitterell, Kerstin Drabent, Christine Bösch, Michael Reiter, Ulrike Werkmann, Petra Ulmschneider, Helmut Gösele.
2. Reihe: Andreas Raudszus, Alois Steiner, Bernd Marquart, Hansjörg Figel, Dietmar Mack, Rudolf Werkmann, Herbert Werkmann, Martin Werkmann, Wolfgang Gösele, Petra Marquart, Hans-Dieter Hohl, Manfred Locher, Hans Zitterell, Anton Pfarr, Robert Zitterell, Robert Reinhart.
3. Reihe: Alfred Wiest, Klaus Bogenrieder, Hubert Werkmann, Reinhold Mack, Roland Baier, Walter Paul, Franz Pfänder, Wolfgang Jautz, Franz Marquart, Karl Renz.
4. Reihe: Reinhold Stritzelberger, Rudolf Reiter, Klaus Hofherr, Hermann Moll, Hans Blersch, Paul Bösch.
5. Reihe: Konrad Schuhbauer, Gerhard Forstner, Gustav Traub, Fritz Traub, Markus Reinhart, Paul Eiers, Karl Werkmann, Korbin Reiter, Harald Blässle.

1988

Am 2. Januar wurde der Ehrenvorstand Konrad Baumeister mit musikalischen Ehren zu Grabe getragen. Ihm und dem Hause Baumeister hat der Musikverein sehr viel zu danken. Ja, unser Konrad war ein Musikant mit Leib und Seele. 50 Jahre, so lang es seine Gesundheit erlaubte, hat er den Bariton gespielt. Ebenso war er lange Zeit in der Vereinsführung aktiv tätig. Seiner kameradschaftlichen Art verdanken die Musiker so manch schöne Stunde.

Parallel zu den üblichen Auftritten wird auf das Wertungsspiel in Dieterskirch geübt.

Für die Musikkapelle gibt sich die Möglichkeit erstmals beim Schützenfestumzug in Biberach teilzunehmen.

Im Herbst organisiert der Verein ein Freundschaftstreffen mit dem MV Madfeld in Uttenweiler. Zum Auftakt gibt es ein festliches Doppelkonzert mit den Musikkapellen aus Unterstadion und Uttenweiler. Über das Fest galt es auch eine Tombola zu verlosen, deren Erlös der Kirchenrenovation zu Gute kam. Das Fest gab auch den Anlaß für Ehrungen. So wurden Hermann Blässle und Franz Moll zu Ehrenmitgliedern und Arsenius Butscher zum Ehrenvorstand ernannt.

Zu Weihnachten gab es ein Doppelkonzert mit dem MV Ingerkingen.

1989

Der Musikverein organisiert eine Fahrt nach Ulm ins Theater. Es wird dort die Operette „Der Vogelhändler“ gespielt.

Gleich darauf, am ersten Juni-Wochenende, war der Musikverein zu Gast in Gaishorn. Als Gastgeschenk bekamen die Gaishorner eine von unserem Schmiedekünstler Alfred Pfänder kunstvoll gefertigte Lyra überreicht. Die Musikfreunde aus Madfeld waren ebenfalls in der Steiermark vertreten, um die „Dreierbeziehung“ zu festigen.

Wieder in der Heimat werden die neuen Sportanlagen eingeweiht. Die Musikkapelle ist an der musikalischen Gestaltung des Festes maßgeblich beteiligt.

Auf Einladung des Schulamts, durch Schulrat Kramer, stellen die Musikanten in einem Modellversuch „Koorperation Schule-Verein“ den Schülern ihre Musikinstrumente vor.

Beim Weihnachtskonzert wird Herbert Werkmann für 40jährige aktive Mitgliedschaft geehrt.

1990

Erster Bürger- und Musikerball – zusammen mit der Narrenzunft – zur Finanzierung eines neuen Fasnetshäses für die Musikanten.

Über Ostern wurde der Musikverein von der Musikkapelle Madfeld eingeladen.

Anfang Mai ist das erste „Oberschwäbische Weißbierfest“ mit Modenschau (vereinseigene Models) in der Festhalle.

Der Musikverein knüpft eine neue Freundschaft mit der Musikkapelle aus Oetwil in der Schweiz. Die Oetwiler sind bei der Suche nach einer Partnergemeinde auf Uttenweiler gestoßen. Beide Ortschaften hatten in früherer Zeit einmal die gleichen Namen : „Uttenwilare“.

Freud und Leid stehen auch in diesem Vereinsjahr dicht nebeneinander. Folgende Ehrenmitglieder und dem Verein nahestehende Personen sind verstorben: Max Reinhart, Anna Forstner, Josef Blersch (b. Rathaus), Karl Gösele, August Bollmann, Dr. Leo Sauter.

1991

Das Jahr 1991 war für den Musikverein wieder ein Jahr, in dem es galt, ein richtiges Fest zu feiern: 70 Jahre Musikverein Uttenweiler. Viele Vorbereitungen waren nötig, bis der Festverlauf organisiert war. Vorstand Hans Blersch, als Hauptorganisator, hatte die Sache jedoch fest im Griff. Etwas konnte jedoch nicht vorausgeplant werden, nämlich das Wetter. Ausgerechnet am Sonntagnachmittag, an dem ein Sternmarsch hätte stattfinden sollen, regnete es in Strömen. Trotzdem war das Fest ein voller Erfolg. Die Gastkapellen aus Madfeld, Gaishorn und Oetwil hatten ebenso dazu beigetragen, wie die Musikkapellen beim 1. Uttenweiler Musikantenstadel am Samstagabend und die Seniorengruppe am Montagnachmittag.

So ein Fest ist nicht nur in kameradschaftlicher, sondern auch in finanzieller Hinsicht für den Verein lebenswichtig. Der Erlös kommt hauptsächlich der Jugendausbildung zu gute. Daß diese Ausgaben nicht fehl am Platze sind, zeigt sich in den musikalischen Leistungen der Jugendlichen und schließlich sind sie die Zukunft des Vereins.

Am 23.September 1991 hatte der Musikverein nochmals einen wichtigen Auftritt. Die Verabschiedung von Landrat Dr. Wilfried Steuer wurde vom Blasmusikverband in Rißegg musikalisch gewürdigt. Das hierzu stattgefundene Konzert durfte der Musikverein Uttenweiler mitgestalten.

1992

Nicht weniger aktiv ging es ins Vereinsjahr 1992. Ein erstmaliges Erlebnis für den Musikverein war die musikalische Gestaltung der Gelöbnisfeier am 12. Juni 1992 in Uttenweiler. 700 Rekruten vom I. Bataillon des Luftwaffenausbildungsregiments 3 aus Mengen/Hohentengen waren auf dem Sportplatz angetreten und legten vor mehreren hundert Zuschauern und Angehörigen das Gelöbnis ab. Die Uttenweiler Musikanten mußten bei den Verantwortlichen der Bundeswehr einen guten Eindruck hinterlassen haben, denn sie wurden daraufhin gleich zur Frühschoppengestaltung beim Flugplatzfest in Mengen verpflichtet.

Zur Pflege der Kameradschaft machte der Musikverein dann im Herbst noch einen zweitägigen Ausflung ins Elsaß.

Daß ein Musikverein für das kulturelle Leben in einer Gemeinde sehr wichtig ist und gebraucht wird, zeigte sich wieder bei dem Gemeindefest zugunsten der Renovierung der Festhallenküche und bei der Einweihung des neuen Rathauses in Uttenweiler.

1993

Am 13. März feierte die Blutreitergruppe Uttenweiler ihr 40jähriges Bestehen. Bei den Feierlichkeiten wurde auch eine neue Standarte geweiht. Musikalisch war das Fest ebenfalls etwas Besonderes. Gesangverein, Kirchenchor und Musikverein traten zusammen auf. So wurde der „Freiheitschor“ gemeinschaftlich aufgeführt. Die enge Verbindung zwischen Blutreitergruppe und Musikverein zeigt sich auch daran, daß der Musikverein die Blutreitergruppe jedes Jahr beim Blutritt in Weingarten begleitet. Andererseits versorgen die „Blutreiter“ den Musikverein bei Vereinsjubiläen mit Pferden und Kutschen.

Über Ostern ging es wieder einmal ins Sauerland nach Madfeld. Dort waren auch die Gaishorner Musikanten zu Gast, für den Musikverein Uttenweiler immer ein schönes Erlebnis.

Im Sommer stellten sich die Musiker beim Kreismusikfest in Ochsenhausen den Wertungsrichtern. Mit der „A Jubilant Ouvertüre“ erhielten sie die Note „Sehr gut-gut“. Laut Dirigent Paul Bösch war es eines der besten und von der Literatur her schwierigsten Wertungsspiele überhaupt.

Einen Auftritt ganz besonderer Art und Freude war die Primiz von Felix Thome am 26. und 27. Juni 1993. Der Musikverein hatte zusammen mit dem Gesangverein und dem Kirchenchor die musikalische Gestaltung dieser Feierlichkeit mitübernommen.

Im Rahmen der überregionalen Konzertreihe „Singende Barockstraße“ fand in der Pfarrkirche ein bedeutsames Kirchenkonzert statt. Dirigent Paul Bösch und seine Musikanten gaben dieser Veranstaltung mit Händel’s „Feuerwerksmusik“ eine besondere Note.

Das Weihnachtskonzert in diesem Jahr wurde erstmals von zwei Dirigenten bestritten. Aus gesundheitlichen und privaten Gründen konnte Paul Bösch nur den ersten Konzertteil einstudieren. Dankenswerterweise war Konrad Schuhbauer in dieser Not eingesprungen und hatte die musikalische Führung des Vereins während dieser Zeit übernommen.

1994

Das Vereinsjahr 1994 begann für die Jugendkapelle mit guten Vorzeichen. Unter der bewährten Leitung von Bernd Marquart haben sie beim Kreisjugendmusiktag in Mietingen mit dem Musikstück „Young Life“ die Note „sehr gut“ erhalten.

Ansonsten laufen im Verein schon die Vorbereitungen für das Oktoberfest auf Hochtouren. Alles ist eingespannt, denn es soll ein Schlager- und Solistenwettbewerb und ein bayerischer Abend auf dem Programm stehen. Ebenso galt es, die eingeladene Kapelle aus Madfeld unterzubringen und zu verpflegen. Der Termin rückte immer näher und nicht zuletzt durch Vorstand Hans Blersch ist dieses Fest ein voller Erfolg geworden. Mit dem erwirtschafteten Erlös konnte für Günther Blässle ein neuer Baß gekauft werden.

Weitere wichtige Auftritte für den Musikverein waren: Schützenfestumzug in Biberach, Herbstfest der Werbegemeinschaft in Bad Buchau, 25jähriges Bestehen der Schützengilde Uttenweiler mit Fahnenweihe.

Um die Kameradschaft und das Miteinander zu fördern wurde für die Jugendkapelle und die Zöglinge ein Hüttenwochenende in Karsee durchgeführt.

Für die Aktiven gab es einen Vereinsausflug nach Stuttgart und Umgebung. Die Witwe unseres verstorbenen Freunds und Gönners August Bollmann, die bis zum heutigen Tage mit dem Musikverein verbunden ist, hatte diesen Ausflug zusammen mit dem passiven Mitglied Hermann Marquart organisiert. Auf dem Programm standen die Besichtigung des Flughafens, des Daimler-Benz-Museums und ein Besuch beim Weinfest in Esslingen.

1995

Bei der Jahreshauptversammlung am 27. Januar gab es beim Musikverein einen Vorstandswechsel. Hans Blersch stellte aus beruflichen Gründen sein Amt zur Verfügung. In seiner 9jährigen Amtszeit als 1. Vorsitzender hat er sehr viel für den Verein geleistet. Durch seine Ideen, sein Können und seinen unermüdlichen Einsatz hat der Musikverein in dieser Zeit einen weiteren Aufschwung erlebt, auch nach außenhin ist der Verein stets bestens vertreten gewesen. Als Nachfolger von ihm wurde der aktive Tenorsaxophonist Karl Lamp gewählt, auch er ein sehr rühriger und kompetenter Mann.

Einen ehrenvollen Auftritt hatte der Musikverein am 7. Feburar in Mutlangen. Herr Dekan i.R. Hermann Schneider hatten zu seinem 80. Geburtstag die Uttenweiler Vereine eingeladen. Herr Dekan Schneider ist mit der Musik sehr verbunden. Immer wieder sind aus seiner Feder kirchenmusikalische Arrangements für den Musikverein hervorgegangen.

Anfang April wurde die Kapelle zum 30jährigen Bestehen des dortigen Musikvereins „Harmonie“ in die Schweiz nach Oetwil eingeladen.

Auch in der Heimatgemeinde gab es einiges zu feiern: – Eröffnung des Neubaus der Raiffeisenbank – 120 Jahre Freiwillige Feuerwehr

Höhepunkt war jedoch die erfolgreiche Teilnahme beim Wertungsspiel in Unlingen. Die Musiker erhielten mit dem Oberstufenstück „Western Pictures“ die Note „Sehr gut-gut“.

Auf Anraten und Empfehlung von Vorstand Karl Lamp und Dirigent Paul Bösch gab es erstmals in der Vereinsgeschichte ein Probenwochenende zur Vorbereitung des Weihnanchtskonzerts.

1996

Das Vereinsjahr 1996 stand ganz im Zeichen des 75jährigen Vereinsjubiläums. Viele Höhepunkte standen auf dem Jahresprogramm. Auf Initiative von Vorstand Karl Lamp gestaltete der Musikverein einen Dank Gottesdienst, in dem für die Vergangenheit gedankt und für die Zukunft des Vereins um Gottes Segen gebetet wurde.

Anfang Mai war in der Festhalle Blasmusik der Spitzenklasse zu hören. Das Heeresmusikkorps 10 aus Ulm gab ein Benefizkonzert zu Gunsten leukämiekranker Kinder. Das eigentliche Jubiläumsfest fand dann vom 21.- 24. Juni statt. Hierzu kamen die Gastkapellen aus Gaishorn-Treglwang (Steiermark) und aus Oetwil am See (Schweiz) und feierten mit. Am Sonntag war der bunte Festumzug für die vielen Zuschauer ein Genuss. Dieses Fest war auch Anlaß für Ehrungen verdienter Mitglieder. Für 50jähriges Musizieren erhielt Alfred Wiest (Ahlen) vom Blasmusik-Kreisvorsitzenden Schust die goldene Ehrennadel.

Der Musikverein beteiligte sich auch rege am Gemeindeleben. So am 8. September, als der Dorfbrunnen mit der seligen Uta als Brunnenfigur eingeweiht wurde.

Zum Abschluß des Jubiläumsjahres konnte Vorstand Lamp den Musikanten einen absoluten Höhepunkt in der Vereinsgeschichte bieten. Er schaffte es, daß die Musikerinnen und Musiker am Festumzug beim Münchner Oktoberfest mitspielen durften. 7km marschierte der MVU durch das Herz der Stadt, diese Kulisse, die vielen Menschen, die Stimmung … – so etwas hatten die Musikanten noch nie erlebt.

Dirigent Paul Bösch stellte für das Weihnachtskonzert wieder ein sehr anspruchsvolles Programm zusammen. Als einmaliges Werk kam das Loblied des Hl. Franz von Assisi „der Sonnengesang“ zum Vortrag.

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Musikverein 1996 von links nach rechts
1. Reihe: Melanie Luibrand, Sabine Zitterell, Doris Werkmann, Daniela Hugger, Bettina Elser, Alfred Pfänder, Kerstin Elser, Evs Reiter, Kerstin Drabent, Gertrud Werkmann, Ulrike Werkmann, Michaela Maas, Cornelia Diem, Stefanie Blässle, Helmut Gösele.
2. Reihe: Anton Pfarr, Alois Fritschle, Bernd Marquart, Figel Hansjörg, Rudolf Werkmann, Alois Steiner, Volker Luibrand, Dietmar Mack, Mathias Fritschle, Paul Bösch, Andreas Rehm, Martina Werkmann, Hans Zitterell, Michaela Blässle Manfred Locher, Wolfgang Gösele, Martin Werkmann, Herbert Werkmann, Karl Lamp, Günther Bösch.
3. Reihe: Helmut Moll, Hubert Werkmann, Hans Blersch, Lothar Beller, Hans Haberbosch, Alfred Wiest, Roland Baier, Reinhold Stritzelberger, Thomas Heine, Richard Bösch, Roman Fritschle, Rudolf Reiter.
4. Reihe: Konrad Schuhbauer, Gustav Traub, Günther Blässle, Fritz Traub, Franz Pfänder, Inge Högner, Anke Moll-Haigis, Karl Renz, Stefan Diem, Anton Schmid, Karl Werkmann, Harald Blässle, Siegfried Blässle, Markus Reinhart, Stefan Schädle. Abwesend: Christine Bösch, Lydia Bösch, Petra Marquart, Bianca Lison, Michael Reiter, Klaus Hofherr, August Reinhart.

1997

Das Vereinsjahr begann mit der närrischen Zeit, der Fasnet. Jedes Jahr begleiten die Musiker die Narrenzunft Pflugraicher bei einer Ausfahrt und spielen beim Umzug mit. Ebenso sind sie am „Glombigen Donnerstag“ bei der Schülerbefreiung und der Schlüsselübergabe auf dem Rathaus aktiv dabei. Der Fasnetsdienstag gehört mit dem Zunftmeisterempfang und mit dem Uttenweiler Hausumzug zu dem festen Programm der Musikanten.

In die Jugendausbildung investiert der Verein viel Mühe und Geld. Dies macht sich aber auch bezahlt. In der Kreisjugendmusikkapelle, die Anfang April in Uttenweiler ein Konzert gab, spielen auch von unserem Verein immer wieder Jugendliche mit.

Zur Förderung der Kameradschaft wird ebenfalls viel beigetragen. So z.B. die Fahrt nach Gaishorn – Treglwang vom 4.-6. Juli. Schon die 8-stündige Fahrt in die Steiermark war ein Erlebnis. Schön ist es auch, wie die Uttenweiler Musikanten immer empfangen werden und wie viel Freude sie mit deren Musik den Menschen machen können. In Österreich ist die Marschmusik sehr hoch angesiedelt. Der Musikverein hätte in Gaishorn erstmals an einer Marschmusikbewertung mitgemacht, leider spielte das schlechte Wetter die Musik, und alles fiel ins Wasser. Als Entschädigung gab´s aber einen musikalischen Leckerbissen der Spitzenklasse. Ein japanisches Orchester spielte zum Konzert auf, alle waren fasziniert.

Die zweite große Ausfahrt ging Anfang Oktober nach Madfeld ins Sauerland. Auch die Freundschaft und Verbindung zu dieser Musikkapelle wird seit 30 Jahren durch ständige Besuche und Gegenbesuche gepflegt und gestärkt.

Das Weihnachtskonzert 1997 geht in die Geschichte des Vereins ein. Nach 40jähriger Dirigententätigkeit gibt Paul Bösch den Taktstock in die Hände von Ralf Kriz ab. Vier Jahrzehnte hat er den Verein musikalisch geführt und geprägt und von der Unterstufe in die Oberstufe geführt. In vielen Bereichen leistete er Pinonierarbeit.

Ausgestattet mit musikalischem Spürsinn formte er den Verein, der weit über die Gemeinde und Landesgrenzen hinaus bekannt und beliebt ist. Auch er mußte manchmal verspüren: „Der Prophet im eigenen Land ist nichts wert.“ Doch unbeirrt dessen ging er mit dem MVU seinen Weg, und der Erfolg der Kapelle hat ihm Recht gegeben. Der Musikverein Uttenweiler hat ihm viel zu verdanken. Bei diesem letzten Weihnachtskonzert war dieser Dank auch gut zu spüren.

1998

Anfang des Jahres gab es personelle Veränderungen im Verein. Alfred Pfänder (Volzenschmied) legte nach über 30 Jahren die Klarinette zur Seite. Er bekam einen größeren Holzstab, er wurde Fahnenträger. Helmut Gösele, eine „Institution“ im Verein gab sein Amt des 2. Vorstandes an Rudolf Reiter ab. Zum 60. Geburtstag vom Ehrendirigent Paul Bösch wurde der von Franz Springer komponierte „Traktorenmarsch“ von Verleger Siegfried Rundel persönlich einstudiert und aufgeführt.

Zur Finanzierung der Jugendarbeit wurde Anfang September ein Herbstfest mit großer Tombola und Modenschau abgehalten. Bei der Zusammenstellung der Tombola wurde der Musikverein von vielen Gewerbetreibenden und Bürgern unterstützt.

Nach einem intensiven Probenwochenende gab der Verein sein erstes Weihnachtskonzert mit dem neuen Dirigenten Ralf Kriz. Er hat die „Feuertaufe“ sehr gut überstanden, von allen Seiten kam großes Lob.

1999

Das Jahr ´99 begann mit einer Hochzeit. Jugenddirigent Bernd Marquart und die Trompetenbläserin Martina Werkmann gaben sich von dem Standesamt das Ja-Wort.

Vom Blasmusikkreisverband Biberach wurde zur Förderung und Weiterbildung ein Dirigententag abgehalten. Der Musikverein stellte sich als Demonstrations-Orchester zur Verfügung, um sich für das geplante Wertungsspiel vorzubereiten.

Im Sommer stellte sich der Verein den Wertungsrichtern. Zuerst die Jugendlichen unter der Leitung von Bernd Marquart beim Jugendkritikspiel in Altheim, und dann die Stammkapelle beim Kreismusikfest in Ummendorf. Ralf Kriz studierte mit seinen Musikanten das Pflichtstück „Zeitenwende“ ein und erreichte bei seinem ersten Wertungsspiel mit dem Verein die Note Sehr-gut..

Weitere große Auftritte waren der Schützenumzug in Biberach und ein Festumzug in Stuttgart-Feuerbach.

Beim Herbstfest mit Solistenwettbewerb ließen sich einige freiwillige Musikanten von Mike Ascot hypnotisieren und folgten seinen Anweisungen.

Unter dem Motto „Klingendes Oberschwaben“ – Blasmusik aus dem Landkreis Biberach durfte der Musikverein Uttenweiler im voll besetzten Konzertsaal im Kurzentum Bad Buchau zusammen mit dem Musikverein Warthausen und der Stadtkapelle Laupheim sein Bestes geben. Der SWR 4 zeichnete den Abend für die Sendung „Platzkonzert“ auf, Moderator Wolfgang Bödiger führte durch das Programm.

Am Weihnachtskonzert spielten zum ersten Mal drei Kapellen vom Musikverein Uttenweiler. Den Auftakt bildeten die beiden Jugendkapellen von Richard Bösch und Bernd Marquart. Die Stammkapelle mit Ralf Kriz übernahm den anspruchsvollen Hauptteil, z.B. mit Dichter und Bauer.

2000

Das Milleniumsjahr begann mit der Gottesdienstgestaltung am 2. Januar.

Bürgermeister Dahler feierte am 5.1. seinen 50. Geburtstag. Auch hier waren die Musikvereine der gesamten Gemeinde als Gratulanten und beim anschließenden Fest in der Turnhalle dabei.

Bernd Marquart bekam mit der Jugendkapelle beim Kritikspiel die Note Sehr gut – gut.

Bei Vereinshochzeiten ist der Verein jedesmal gerne beim Feiern und Musizieren dabei. In diesem Jahr gleich dreimal; bei Lothar und Silvia Beller , bei Dietmar und Annemarie Mack und bei Bernd und Martina Marquart die kirchliche Trauung.

Die Gemeinde Uttenweiler organisierte Ende Mai eine Leistungsschau der Gewerbetreibenden Betriebe. Auch die Vereine konnten sich präsentieren und mitmachen. Musikverein und Gesangverein bildeten eine Festgemeinschaft, stellten ein Zelt auf und bewirteten und unterhielten die Gäste mit fröhlichen Spielen und Attraktionen. Hoch zufrieden über den Verlauf und das harmonische Zusammenarbeiten war man auf beiden Seiten. Miteinander geht es eben besser.

In enger Freundschaft steht der Verein mit der Musikkapelle Offingen. Anläßlich des dortigen 75. Jubiläums durften der MVU Patenkapelle sein und miteinander das Jubiläum feiern.

Dirigent Ralf Kriz feierte mit dem Musikverein am 2. August seinen 40. Geburtstag. Für den Verein war es eine Ehrensachen, seinen Dirigenten beim Eintritt ist Schwabenalter zu begleiten.

Anfang September fand in Uttenweiler die Abschlußveranstaltung der D-Lehrgänge statt. Ca. 550 Jugendliche kamen, gaben Kostproben ihres Könnens und erhielten ihre Ergebnisse. Melanie Maurer von uns war Lehrgangsbeste bei D3-Lehrgang.

Nach längerer Zeit wurde vom Musikverein Uttenweiler wieder eine Tanzveranstaltung durchgeführt. Es spielte die Gruppe „ONE“.

Der krönende Abschluß des Vereinsjahres war wieder einmal das Weihnachtskonzert. Dirigent Ralf Kriz verstand es wie sein Vorgänger eine Konzertliteratur auszusuchen, die begeistert. So kam u.a. zum Vortrag: Tantalusqualen, Hornkonzert 3. Satz und die Winterrose mit Texten aus der Weihnachtsgeschichte.

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Musikverein 2001 von links nach rechts
1. Reihe: Yvonne Gärtner, Melanie Luibrand, Sabine Zitterell, Doris Werkmann, Bettina Elser, Kerstin Elser, Eva Reiter, Melanie Maurer, Edith Lohner, Sonja Lohner, Sabine Zwick, Carmen Koschuhar, Michaela Maas, Cornelia Diem, Stefanie Blässle, Helmut Gösele.
2. Reihe: Jennifer Pöschl, Alois Steiner, Bernd Marquart, Anette Brackenhofer Roland Reiter, Philipp Döhring, Volker Luibrand, Rudolf Werkmann, Bernd Marquart, Diemtar Mack, Christian Traub, Mathias Fritschle, Michaela Blässle Martina Marquart, Andreas Rehm, Klaus Löffler, Wolfgang Gösele, Ralf Kriz.
3. Reihe: Eva Pfänder, Inge Högner, Anke Haigis, Corina Lamp, Franz Pfänder, Kalr Lamp, Karl Renz, Stefan Diem, Manfred Locher, Hans Zitterell, Wolfgang Steiner, Katharina Moll, Daniela Hugger.
4. Reihe: Alexander Hugger, Alfred Wiest, Hans Blersch, Hans-Dieter Haberbosch, Klaus Hägele, Hubert Werkmann, Lothar Beller, Andreas Zitterell, Roland Baier, Richard Bösch, Rudolf Reiter, Karolin Aierstock, Alfred Pfänder, Klaus Hofherr, Helmut Moll.
5. Reihe: Stefan Rettich, Markus Reinhart, Karl Werkmann, Raphael Baier, Fritz Traub, Gustav Traub, Konrad Schuhbauer, Anton Schmid, Günther Blässle, Manfred Schuster, Daniel Moll, Klaus Ulmschneider, Harald Blässle, Siegfried Blässle.
Abwesend: Lydia Bösch, Petra Marquart, Günther Bösch, Uta Forstner, Markus Rieger.

2002

Das Jahr 2002 begann am 2. März mit einer Premiere des Musikvereins: In seiner 80-jährigen Vereinsgeschichte fand zum ersten Mal ein Jugendkonzert statt. Zum Gelingen trugen die Jugendlichen des MVUs und der Schülerchor der Abt-Ulrich-Blank-Schule bei. Eine Danksagung ging an Bernd Marquart als ehemaliger langjähriger Jugenddirigent.

Das Wertungsspiel der Jugendkapelle war am 13. April in Bad Buchau, bei dem die Jugendkapelle unter der Leitung von Richard Bösch das Prädikat „sehr gut“ erhielt.

In unserer Turn- und Festhalle fand zum 50-jährigen Landesjubiläum Baden-Württemberg ein Festabend unter dem Motto „ Eiser Ländle – eiser Dörfle – eiser Sproch“ statt. Auch der MVU durfte hier sein Können unter Beweis stellen.

Neben weiteren Umzügen, Auftritten, Sammelaktionen und Bewirtungen gestaltete der MVU auch den 75-jährigen Jubiläumsumzug der Musikkapelle Oggelsbeuren mit.

Nach der Kirchengestaltung der Hochzeit von Klarinettistin Melanie und ihrem Peter stand nach intensiver Probenphase das Wertungsspiel in Tannheim an, wo der MVU „mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“ hatte.

Das nächste 75-jährige Jubiläum feierte der Musikverein Oberrimsingen, zu dem der MVU gerne anreiste.

Die Abschlussveranstaltung der D-Lehrgänge organisierte und führte der Verein in der Festhalle durch.

Nach der Sommerpause konnten die Musiker die Reiterhockete, den Tag der offenen Tür der Firma Moll, sowie das Jahrgängertreffen der 50-jährigen mitgestalten. Als Belohnung für erbrachte Leistungen ging es am 15. September ins Nördlinger Ries.

Weiter gab es neben einer Tanzveranstaltung oder Feiern der örtlichen Vereine und Firmen auch ein Jubiläum unter unseren Ehrenmitgliedern: Hans Pfänder bekam zum 90. Geburtstag ein Ständchen gespielt.

Nach weiteren Weihnachtsauftritten und einer anstrengenden Probephase stand am 21. Dezember das Weihnachtskonzert an. Um dem verstorbenen Pfarrer Alois Kaiser zu gedenken spielte die Stammkapelle zunächst das Stück „Ich bete an die Macht der Liebe“, gefolgt von einer Gedenkminute.

Richard Bösch trat nach diesem außergewöhnlichen Beginn mit der Jugendkapelle auf, gefolgt vom regulären Konzertteil der Stammkapelle, welcher diese am 29. Dezember in Bad Schussenried nochmals zum Besten geben konnte.

August Ulmschneider, passives Ausschussmitglied, erhielt am Silvestermorgen noch ein Ständchen zum 50. Geburtstag.

2003

Das erste außergewöhnliche Auftritt war das Jubiläum von der Kreissparkasse Biberach. Zum 150-jährigen Bestehen fand in jeder Gemeinde im LK Biberach mit einer Kreissparkasse ein Festabend statt, in Uttenweiler am 31. Januar.

Bei einem Kirchenkonzert konnte die Jugendkapelle mit ihrem Dirigenten Richard Bösch neben den Sängern des Gesangsvereins ihr Können unter Beweis stellen. Über die Belangen der Jugendlichen und der Jugendkapelle konnte am 14. Februar bei der ersten Jugendvollversammlung gesprochen werden.

Nach der erfolgreichen Fasnetsbegleitung der Narrenzunft gab der Verein dem langjährigen Baritonisten Alfred Wiest in Ahlen noch ein Ständchen zum Geburtstag.

Karl Lamp, der Vater unseres Vorstandes Karl Lamp, wurde vom Musikverein zu seiner letzten Ruhestätte geleitet. Abends fand trotzdem der Fasnetsball statt, der wie jedes Jahr ein voller Erfolg wurde. Auch der „glombige Donnschdig“ gehörte wieder mit zum Programm, ebenso der Zunftmeisterempfang mit Umzug.

Im März war dann die alljährliche Generalversammlung. Kurz darauf wurde das 50-jährige Bestehen der Blutreitergruppe mit einem Gottesdienst mit fünf Pfarrern in der Turnhalle gefeiert. Die Gruppe des MVU wurde aus Platzmängeln reduziert.

Beim Kreisjugendmusiktag am 30. März in Kirchbierlingen oder auch am 5. – 6. April in Baltringen stellten sich ein paar Jugendliche und die Jugendkapelle mit Richard Bösch wieder den Kritiken der Wertungsrichter.

Nach weiteren Auftritten wie bei der Erstkommunion am Weißen Sonntag oder des Sommerfestes in Neufra stand wieder ein örtliches Fest an: Die Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses, bei dem der MVU den Frühschoppen spielen durfte.

Auch der Blutritt in Weingarten war wieder ein Muss, das mit einem erfolgreichen Fußballspiel der Musikanten endete.

Nach dem Zeltfest in Daugendorf hatte der Musikverein Dieterskirch ihr 75-jähriges Vereinsjubiläum in Verbindung mit dem 32. Kreismusikfestes zu feiern. Für den MVU waren das erfolgreiche Tage, da beim Wertungsspiel „mit hervorragendem Erfolg“ teilgenommen wurde.

In Haslach war die Jugendkapelle auf Jugendfreizeit und kam danach frisch erholt und pünktlich zum Dorfturnier zurück, um den MVU anzufeuern.

Der „Förderverein der Blasmusik in Uttenweiler“ hatte am 18. Juli seine Gründungsversammlung, bei dem Franz Pfänder zum ersten Vorstand gewählt wurde.

Die nächste Festivität nach der Reiterhockete war die Einweihung des neu erstellten Bauhof am 14. September.

Zu seinem 70. Geburtstag bekam der Jubilar Franz Moll ein Ständchen.

Vom 19. – 21. September fand das Herbst- und Weinfest, organisiert vom MVU, statt.

Ein weiteres großes Ereignis war am 3. Oktober die Fahrt ins Sauerland zum Erntedankfest. Da man das süddeutsche Bier nicht missen mochte, nahm man für die 7,5-stündige Hinfahrt genug davon mit, um die trockengesungenen Kehlen zu versorgen. Fazit: Auch dieser Besuch war wieder ein voller Erfolg!

Das Weihnachtskonzert erforderte wie jedes Jahr harte Proben. Doch auch dieses Jahr konnte die 47-köpfige Jugendkapelle mit Richard Bösch und die 74-köpfige Stammkapelle unter der Leitung von Ralf Kriz seine Zuhörer begeistern.

2004

Siegfried Blässle feierte am 11. Januar seinen 60. Geburtstag im Dorfgemeinschaftshaus. Auch bei dem herrschenden schlechten Wetter bekam der Jubilar ein Ständchen des MVU.

Nach dem Kriegergedächtnistag „Bastiani“ am 17. Januar freute man sich auf den 23. Januar, um mit den Offinger Musikanten einen feuchtfröhlichen Kameradschaftsabend abzuhalten.

Dem langjährigen geistlichen H.H. Pfarrer und Dekan i.R. Hermann Schneider erwies die Fahnenabordnung im Namen des ganzen Vereins die letzte Ehre.

Die Fasnet wurde gefeiert mit dem Fasnetsball des MVU, dem „Glombigen Donnschdig“, dem Rosenmontagsumzug in Unlingen, wie auch der in Uttenweiler mit Zunfmeisterempfang.

Das Jugendkritikspiel in Risstissen war nach Generalversammlung und Vorspielnachmittag der nächste anstehende Termin, bei dem das Jugendvororchester unter der Leitung von Michaela Blässle das Prädikat „hervorragend“ erhielt. Die Jugendkapelle erhielt am darauffolgenden Wochenende die Note „sehr gut“ in Bad Schussenried.

Auf Auftritte wie dem Platzkonzert am Weißen Sonntag oder dem Blutritt folgte das Kreismusikfest am 4. – 6. Juni in Attenweiler.

Nach der Fronleichnamsprozession und der Dorfhockete heiratete am 12. Juni unser Hornist Reinhold Stritzelberger. Auch das Kirchturmfest in Uttenweiler, also die Einweihung der renovierten Türme wurde musikalisch umrahmt, wobei die örtlichen Chöre einen gemeinsamen Auftritt mit dem Jugendorchester hatten.

Am auftrittreichen Wochenende das alljährlichen Sommerfestes hatten die Uttenweiler Egerländer ihr Debüt.

Das Jahrgängertreffen der 60-jährigen begleitete der MVU mit, und der 60-jährige Fritz Traub bekam das Wochenende darauf ein persönliches Ständchen.

Der Eintritt in die Sommerpause wurde dieses Jahr mit einem Grillfest gefeiert. Die Jugendlichen nahmen in der Sommerpause noch am Fahrsicherheitstraining in Ehingen teil.

Auch in diesem Jahr stand ein weiterer Ausflug der Jugendkapelle bevor. Die Reise ging dieses Mal nach Oetwil, und auch dieses Mal war die Ausfahrt ein Erfolg.

Besonders war dieses Jahr das Erntedankfest am 26. September beim MV Möhringen, der einen Strohfigurenwettbewerb veranstaltete. Der MVU durfte den Frühschoppen spielen und gewann beim Wettbewerb den 2. Platz.

In der neu-renovierten Festhalle veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Uttenweiler die jährliche Metzelsuppe, die vom MVU musikalisch umrahmt wurde.

Helmut Gösele erreichte am 21. Oktober die 60 Jahre und lud die Musikkameraden ins Dorfgemeinschaftshaus ein, wo ihm ein Ständchen gespielt wurde.

Am 29. Oktober hatten die Musikanten die Ehre, das vom Madfelder Freund Matthias Rudolf komponierte Stück zu vertonen.

Ein weiteres Debüt hatten die „Ehemaligen“, die am 30. Oktober den Gottesdienst mitgestalteten.

Im November durfte der Verein vier Mitgliedern ein Geburtstagsständchen spielen: Roland Baier, Franz Pfänder, Anton Pfarr und Hans Schuhbauer.

Der Jahresabschluss war dann wie immer das Weihnachtskonzert, bei dem einige Musiker für 40 Jahre aktives Musizieren und Unterstützen des Vereins geehrt wurden.

2005

Musikalisch begonnen wurde das Jahr am 2. Januar durch die Begleitung des Gottesdienstes durch die Jugendkapelle und an „Bastiani“ durfte auch die Stammkapelle wieder ran.

Die Fasnet wurde wie jedes Jahr gebührend gefeiert. Dieses Mal fuhr man sogar nach Leutkirch um die örtliche Narrenzunft zu begleiten.

Der 38. Kreisjugendmusiktag war dieses Jahr in Uttenweiler, bei dem das Vororchester mit Dirigentin Michaela Blässle „mit sehr gutem Erfolg“ und die Jugendkapelle „mit hervorragendem Erfolg“ teilnahm.

Am 15. April war die Jahreshauptversammlung des Fördervereins.

Die Uttenweiler Egerländer übernahmen beim Tag der offenen Tür der Firma Moll die musikalische Unterhaltung.

Am Wochenende des Blutritts in Weingarten fand auch das 80-jährige Jubiläumsfest des MV Offingen statt, wo der MVU die ehrenvolle Aufgabe hatte, die Patenschaft des Musikvereins zu übernehmen.

Hermann Blässle konnte noch am selben Wochenende seinen 70. Geburtstag feiern, bei dem er ein Geburtstagsständchen zu hören bekam.

Im Alb-Donau-Kreis fand der Festumzug zum 1200-jährigen Bestehen des Dorfes Emerkingen statt, bei dem der Verein beim Umzug wie auch nachher im Zelt spielen durfte.

Der 5. Juni war Abreisetag für Musikanten mit Partner nach Neckarsulm, um unter anderem ein Zweiradmuseum zu besuchen. Die anschließende Weinprobe schien allen sehr gut gefallen zu haben.

Das Sommerfest litt dieses Jahr unter Sturm und unaufhörlichem Regen, trotzdem konnte man eine Vergrößerung des Flohmarktes verzeichnen. Rudolf Reiter, Dirigent der Freizeitmusikanten, konnte für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt werden.

Am 1. Juli wurde dem Jubilar Herbert Werkmann ein Ständchen gebracht und am selben Abend feierten die Jugendlichen ihr Ergebnis beim Wertungsspiel.

Der letzte Auftritt der Jugendkapelle unter der Leitung von Richard Bösch fand am 16. Juli ein Serenadenkonzert statt. Richard hatte die Jugendkapelle über die vergangenen 6 Jahre zu einer leistungsstarken Gruppe gemacht.

Das diesjährige Kreismusikfest richtete Unlingen aus, gleichzeitig hatten sie 175 Jahre Vereinsbestehen zu verzeichnen. Auch hier war der MVU wieder Patenkapelle und erreichte beim Werttungsspiel die Bestnote.

Mit dem Laurentiusfest Oggelshausen begann auch die Sommerpause des MVU, die von einem tragischen Ereignis überschattet wurde. Stephanie Högner ist bei einem Unglücksfall ums Leben gekommen. Der Musikverein erwies ihr durch die Gestaltung des Trauergottesdienstes die letzte Ehre.

In diesem Jahr hatten die Reiterfreunde Uttenweiler ihr 20-jähriges Jubiläum, das sie am Wochenende vom 2. – 4. September feierten. Einen weiterer Grund zum Feiern war für die Musiker und Musikerinnen die Fahrt nach Madfeld, welche wieder viel zu schnell vorüberzog.

Vom 5. Bis zum 6. November feierte der Fanfarenzug sein 20-jähriges Bestehen und auch der diesjährige Nikolausmarkt fand zum 20. Mal statt.

Abschluss war wie immer das Weihnachtskonzert, welches unter dem Motto „Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an“ stand.

2006

Der Brauereibesitzer Richard Sauter erreichte am 4. Januar die 75 Jahre, wozu er vom MVU ein Ständchen erhielt.

Das Kreismusikfest 2007 war natürlich auch schon auf der Agenda der Hauptversammlung fest verankert, die Vorbereitungen schon im Gange.

Am 10. März war der Spatenstich für die neue Umgehungsstraße, den der MVU musikalisch mitgestalten durfte.

Der erste Ausflug ging nach Oetwil, wo die Musikanten wieder ordentlich feiern konnten.

In Kirchberg beim Kreisjugendmusikfest erlangte die Jugendkapelle am 1. April die Bestnote.

Einen unterhaltsamen Festabend mit den „Bronnweiler Weibern“ organisierte der Förderverein des Musikvereins.

In Mühlhausen fand das Kreismusikfest mit Wertungsspiel am 20. und 21. Mai statt, bei dem der MVU mit dem Prädikat „hervorragend“ abgeschlossen hat.

Da der SVU Meister in der Kreisliga A wurde, hatte der Musikverein die Ehre, die Sportler mit ihrer Musik bis zum Dorfgemeinschaftshaus zu führen, wo dann die Party stieg.

Inge Högner bekam am 5. August ein Ständchen zum 40. Geburtstag gebracht. Auch beim 60-jährigen Jubiläum der Firma Fritschle war der MVU dabei.

Zur Verabschiedung des Pfarrer Joseph spielte der Verein ein Platzkonzert nach dem Gottesdienst am 17. September.

Zur Bürgermeisterwahl am 10. Dezember spielte der Verein dem alten und neuen Bürgermeister Wolfgang Dahler ein Ständchen.

Das Ehrenmitgleid Johann Pfänder wurde am 15. Dezember zu seiner letzten Ruhestätte begleitet.

Nach dem Probenwochenende fand am 23. Dezember das Weihnachtskonzert unter dem Motto „Willst du in anderen ein Feuer entfachen – brenne zuerst du selbst!“ mit Hinblick auf das Kreismusikfest im kommenden Jahr statt.

2007

Das Kreismusikfest – Jahr begann nach „Bastiani“ mit der Beerdigung des Vaters zweier aktiver Musikanten, Detlef Döring, am 27. Januar.

Zur Fasnet ging es in diesem Jahr mit dem Narrenverein nach Bad Buchau, und auch der Fasnetsball und der „glombige Donnschdig“ wurden wie immer gefeiert.

Nach der Hauptversammlung am 24. Februar ging es für die Jugendkapelle mit Michaela Blässle am 17. März nach Mittelbiberach, um sich das Prädikat „hervorragend“ zu erspielen.

Das Ehrenmitglied Robert Zitterell bekam zum 70. Geburtstag ein Ständchen gespielt.

Am 23. März konnte man Bilder der Vereinsgeschichte im Rathaus einsehen. Diese Ausstellung galt als Auftakt für das kommende Kreismusikfest. Für die Festbroschüre gab es am 31. März extra einen Fototermin am Mühleweiher.

Zur Beerdigung von Gerda Zitterell am 26. April begleitete der Verein die Trauernden zum Grab.

Anlässlich des Kreismusikfestes gestaltete der MVU einen Gottesdienst in der Pfarrkirche mit anschließender Totenehrung auf dem Friedhof.

Der Kameradschaftsabend am 16. Mai war wichtig, um die freundschaftliche Beziehung zu unseren Patenkapellen Unlingen und Offingen zu festigen.

Beim Mundinger Waldfest am 20. Mai durften die Musikanten vor ihrem Auftritt am Nachmittag noch beweisen, dass sie mit den anderen Gruppen beim Traktor-Zieh-Wettbewerb gut mithalten können.

Am 16. Juni bekam der Musikverein die Conradin-Kreutzer-Tafel in Ravensburg überreicht. Diese Ehrung erhalten Vereine, die über 150 Jahre organisiserte Musik betreiben.

Das Kreismusikfest unter dem Motto „Musik, die machen wir zur Freude“ war wohl das Highlight des Jahres. Es begann mit einem Festabend in der Turn- und Festhalle in Uttenweiler, welcher von den Patenkapellen Unlingen und Offingen auf dem Pausenhof der Abt-Ulrich-Blank-Schule durch einen Stehempfang eingeleitet wurde. Nach Eröffnung durch den MVU und Begrüßung der Gäste durch Karl Lamp war es an Landrat Heiko Schmid ein paar Worte an den Verein und die Gemeinde Uttenweiler zu richten. Danach führte Ferdinand Kramer die Gäste zurück ins Jahr 1817, dem Jahr in dem die organisierte Musik in Uttenweiler begann. Durch gemeinsames Musizieren von Kirchenchor, dem Gesangverein „Frohsinn“ und dem Chor „Da Capo“ und auch die nachfolgenden Titel wie „Oh Schwabenland, mein Heimatland“ und „Hymne an die Freundschaft“ wurde deutlich, dass Musik nicht nur schön anzuhören ist, sondern auch verbindet. Einige Musiker wurden am selben Abend vom Blasmusikverband für langjährige Tätigkeit im Musikverein geehrt. Nach dem Lugegass – Marsch der Uttenweiler Musikaten beendete die Patenkapelle Unlingen mit seiner Unterhaltungsmusik den gelungenen Festabend.

Am nächsten Tag musste das Festzelt neben der Turnhalle aufgebaut werden, was durch mäßig bis starken Wind zu einer spannenden Aufgabe wurde. Um das Zelt herum fand wie jedes Jahr der Flohmarkt statt. Bei strahlendem Sonnenschein kamen viele Besucher, was die Verkäufer und natürlich auch den Verein besonders freute.

In Zwiefalten fand am selben Wochenende auch das Kreismusikfest statt, wo der MVU den Umzug mitgestalten konnte und so die Vorfreude auf den eigenen noch weiter stieg.

Das Wochenende des Kreismusikfestes begann am 29. Juni mit einer Radio 7 PartyNacht, für die extra ein kreisweiter Busshuttle organisiert wurde, der von den Besuchern gerne in Anspruch genommen wurde. Kapellen aus nah und fern kamen auch am Samstagmorgen, um vor den Wertungsrichtern ihr Können unter Beweis zu stellen. Am Samstagabend waren das Highlight dann die Klostertaler im Festzelt, in dem sehr ausgelassen auch auf den Bierbänken getanzt wurde.

Auch am Sonntag, den 1. Juli, fanden nochmal Wertungsspiele statt, aber nicht nur in Uttenweiler, sondern auch in umliegenden zur Verfügung stehenden Örtlichkeiten. Der Zeltgottesdienst war ebenfalls nochmal etwas Besonderes an diesem Wochenende. Mittags fand dann der große historische Festumzug durch Uttenweiler statt. Zwischen diesem und der Notenbekanntgabe wurde vor oder im Zelt noch weiter die Stimmung genossen. Um 20 Uhr unterhielt das „Modern Symphonic Percussion Ensemble“, wie auch unsere Madfelder Freunde, die, wie unsere Freunde aus Seis am Schlern aus Südtirol extra für das Fest aus der Ferne angereist sind. Der Montag war den Senioren und Kindern gewidmet und verlief etwas ruhiger. Die Scherzachtaler konnten das mehr als gelungene Festwochenende beenden. Für die Musiker des MVU hieß es dann die restliche Woche nur noch aufräumen und gegebenenfalls das Fest Revue passieren zu lassen.

Der Verein übernahm am 12. Juli die Gestaltung der Beerdigung von Rosa Pfänder.

Über die anstehende wohlverdiente Sommerpause freute sich jeder noch vom Kreismusikfest geschlauchte Musiker.

Der Offinger Vorstand Reinhold Rehm durfte mit seiner Frau am Hochzeitstag ein Ständchen zu hören bekommen.

Am 9. September durfte Konrad Schuhbauer seinen 50. Geburtstag mit einem Ständchen feiern.

Nach weiteren Auftritten folgte das Probenwochenende Anfang Dezember, wie das Weihnachtskonzert am 22. Dezember. Anlässlich des 10. Konzertes unter der Leitung von Ralf Kriz suchte sich die Gruppe die besten Stücke der letzten 10 Jahre heraus und gab diese zum Besten. Andreas Traub durfte bei diesem Konzert das erste Mal mit dem Vororchester auf der Bühne stehen.

Kapelle2007

Musikverein 2007 von links nach rechts
1. Reihe: Daniela Hugger, Kerstin Elser, Sabine Zitterell, Melanie Luibrand, Daniela Traub, Melanie Maurer, Robin Ihle, Conny Augustin, Jennifer Pöschl, Susanne Moll, Sonja Lohner, Stefanie Blässle, Franziska Hofherr, Sigrid Witkowski, Simone Maigler, Sabine Zwick, Michaela Maas, Helmut Gösele.
2. Reihe: Silvana Lamp, Ralf Kriz, Konrad Schuhbauer, Corina Lamp, Franz Pfänder, Inge Högner, Bettina Elser, Christian Traub, Christoph Baier, Philipp Jerg, Andreas Rehm, Michaela Blässle, Bernd Marquart, Anette Brackenhofer, Philipp Döring, Volker Luibrand, Roland Reiter, Karl Lamp, Tobias Pfänder, Maria Forstner.
3. Reihe: Alois Steiner, Stefanie Löffler, Evelyn Schuhbauer, Tanja Elser, Simone Krug, Martina Marquart, Uta Forstner, Rudolf Reiter, Karoline Aierstock, Richard Bösch, Raphael Baier, Daniel Moll, Klaus Ulmschneider, Siegfried Blässle, Harald Blässle, Markus Reinhart, Stefan Rettich.
4. Reihe: Klaus Hofherr, Alfred Pfänder, Helmut Moll, Andreas Traub, Karl Renz, Juliana Rehm, Christine Traub, Anton Schmid, Fabian Riß, Wolfgang Steiner, Gustav Traub, Andreas Zitterell, Roland Baier, Alexander Hugger, Hubert Werkmann, Klaus Hägele, Christian Buck, Hans-Dieter Haberbosch, Hans Blersch.

2008

Der 60 Jahre alt gewordene Alfred Pfänder konnte wie zuvor auch andere Jubilare ein Ständchen des Vereins genießen.

Zur Fasnet fuhr der Narrenverein mit dem MVU wieder mal nach Schemmerhofen.

In der Jahreshauptversammlung wurde in diesem Jahr erstmals der Wanderpokal an das Register mit dem besten Probenbesuch überreicht.

Der MVU diente als Vorführkapelle beim Dirigententag in der Festhalle, bei dem sich 83 Dirigenten und musikalische Leiter durch Peter Vierneisel fortbilden konnten.

Die Hochzeit von Harald Blässle und seiner Sandra am 5. April konnte der Verein mitgestalten, aber auch die von Klarinettistin Bettina Elser und Dietmar Rettich am 24. Mai.

Am Kreismusikfest in Ingoldingen am 1. Juni erreichte der MVU die Note „sehr gut“. Der Musikverein griff dem MV Ingoldingen als Gegenleistung zur Hilfe beim Kreismusikfest in Uttenweiler bei ihrem Fest unter die Arme.

Die Fußballmannschaft hatte es in die Bezirksliga geschafft, was mit einem Ständchen gewürdigt wurde.

Ende Juni geleitete der MVU das verstorbene Ehrenmitglied Hans Schuhbauer zu Grabe. Hans Schuhbauer engagierte sich enorm für die Wiedergründung des Vereins nach dem 2. Weltkrieg.

Den 80. Geburtstag von Rudolf Lehenherr untermalte der MVU mit einem Ständchen. Auch Ehrenvorstand Arsenius Butscher bekam an seinem 80. Geburtstag am 14. August Musik zu hören.

Die Investitur des Pfarrer Rehm und des Pfarrer Wolfmaier gestalteten die örtlichen Vereine sehr feierlich.

Das örtliche Flaschnereiunternehmen Marquart freute sich über 111 Jahre Bestehen und der MVU konnte dieses Jubiläum mit ihrer Musik mitgestalten.

Am 31. Oktober fand schließlich die Verkehrsfreigabe für die Uttenweiler Umgehungsstraße statt, die Straße diente hierbei für eine etwas andere Spiel-Location für die Musikanten.

Der ehemalige Vorstand Karl Lamp feierte am 8. November mit dem MVU sein 50. Geburtstag.

Auch 2008 war der musikalische Höhepunkt das Weihnachtskonzert mit zahlreichen Ehrungen für langjährige Treue zum Musikverein.

2009

Nach 5 Jahren war der MVU am 23. Januar zum Kameradschaftsabend mit dem MV Offingen auf den Bussen eingeladen.

Am 14. März fand das 2. Jugendkonzert in Uttenweiler statt, kurz darauf, am 29. März veranstaltete die Stammkapelle ein Kirchenkonzert.

Daniela Hugger lud am 30. Mai zu ihrer Hochzeit mit Helmuth Haster nach Südtirol ein, die der MVU gerne musikalisch mitgestaltete.

Dem passiven Mitglied Herbert Arbeter wurde am 17. Juni mit einem Ständchen nicht nur zum 60. Geburtstag gratuliert, aber auch für die große Hilfe am KFM 2007.

In Kirchbierlingen am 12. Juli erreichte die Stammkapelle die Note „hervorragend“.

Am 8. August war dann der große Tag für Michaela Blässle und ihren Mann Thomas Hägele, den die Kapelle feierlich mitgestalten konnte. Aber auch die Hochzeit von Kerstin Elser und Michael Knoll am 26. September war ein Anlass für den MVU, die Instrumente zum Klingen zu bringen.

Dieses Jahr freuten sich die Musiker wieder auf die Fahrt nach Madfeld, die wieder zu einem ganz einzigartig schönen Erlebnis wurde.

Ziemlich schnell verging die Zeit bis zum nächsten Weihnachtskonzert, bei dem das Oboensolo von Magdalena Pfänder und das Stück „Pirates of the Carribean“ besondere Höhepunkte darstellten.

2010

Zum 60. Geburtstag am 5. Januar bekam auch der Bürgermeister Wolfgang Dahler im Rathaus mit dem MV Offingen und dem MV Dieterskirch ein paar Stücke zu hören. Schlagzeuger Anton Schmid lud zum 50. Geburtstag nach Tiefenbach zum Feiern ein, zuvor brachten die Musikanten ihm ein Ständchen.

Michaela und Ralf Dangel konnten ebenfalls die musikalische Untermalung des Musikvereins an ihrem Hochzeitstag genießen.

Dieses Jahr hatte auch unser Dirigent Ralf Kriz ein Jubiläum zu feiern. Am 7. August wurde er 50 Jahre alt, wozu er seine Musiker nach dem gespielten Ständchen in die Offinger Halle einlud. Karl Renz, der ebenfalls 50 wurde, lud am 23. Oktober nach Ahlen ein, und wurde auch von Musik unserer Musikanten überrascht.

Die Musikkapelle Aichstetten lud ein, mit ihnen am 6. November ein Doppelkonzert zu spielen, wobei der MVU den ersten Teil übernahm.

Ende des Jahres wurde mit dem Weihnachtskonzert eingeleitet, das wieder ein voller Erfolg war.

2011

Nach einjähriger Pause stellte der Verein wieder einen Vereinsball auf die Beine. Außerdem beteiligte sich der Verein beim Fasnetsumzug in Offingen.

Die Jugendkapelle machte sich am Wochenende vom 2. bis 3. April auf den Weg nach Unlingen, um sich der Jury zu stellen.

An Ostern fuhr der MVU wieder nach Madfeld, denn es gab schließlich 3 Jubiläen zu feiern: 1000 Jahre Madfeld, 50 Jahre Musikverein Madfeld und 40 Jahre Freundschaft zwischen Uttenweiler und Madfeld.

In Emerkingen im Alb-Donau-Kreis erlangte die Kapelle am 26. Juni die Bestnote.

Nach längerer Zeit fand im Sommer ein Fototermin statt, um die Besetzung der verschiedenen Gruppen festzuhalten.

Anlässlich des 90-jährigen Vereinsjubiläums veranstaltete der Musikverein den ersten Kunst- und Handwerkermarkt in Uttenweiler. Natürlich durfte ein Festabend nicht fehlen.

Die beiden Musiker Corina Lamp und Andreas Rehm erhielten zu ihrer standesamtlichen Hochzeit in Oggelshausen ebenfalls ein kleines Ständchen. Einen Tag später, am 1. Oktober begleitete der MVU die Hochzeit von Simone Högner und Hagen Hohl.

Das Weihnachtskonzert war in diesem Jahr am 17. Dezember wieder gut besucht.

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Musikverein 2011 von links nach rechts
1. Reihe: Ramona Rakel, Silke Neubrand, Selina Neubrand, Cornelia Augustin, Karola Witkowski, Diana Blersch, Vera Renz, Melanie Maurer, Evelyn Maurer, Patricia Traub, Alexandra Pfleghar, Simone Maigler, Sigrid Witkowski, Ann-Katrin Eiers, Nadine Gösele, Franziska Hofherr, Sabine Zwick.
2. Reihe: Klaus Hofherr, Alfred Pfänder, Karl Lamp, Alois Steiner, Robin Ihle, Daniela Traub, Sabine Traub, Melanie Missel, Stefanie Pfänder, Lisa-Kristin Rieger, Franziska Heine, Franz Pfänder, Tobias Moll, Corina Rehm, Tanja Elser, Florian Maurer, Karl Renz, Juliana Rehm, Christine Traub, Sonja Schuhbauer, Magdalena Pfänder, Susanne Moll, Anna-Maria Ulmschneider, Helmut Gösele, Sascha Jerg,  Silvana Lamp, Ralf Kriz, Uta Forstner.
3. Reihe: Gustav Traub, Rudolf Reiter, Teresa Moll, Melanie Moll, Karoline Aierstock, Richard Bösch, Christian Traub, Philipp Jerg, Jonathan Schrode, Andreas Rehm, Michaela Hägele, Martina Marquart, Volker Luibrand, Roland Reister, Bernd Marquart, Andreas Hugger, Kai-Uwe Zitterell, Tobias Pfänder, Konrad Schuhbauer.

4. Reihe: Alexander Hugger, Roland Baier, Andreas Zitterell, Johannes Blersch, Markus Pfänder, Christian Buck, Klaus Hägele, Markus Reinhart, Daniel Moll, Raphael Baier, Anton Schmid, Tobias Mindel, Wolfgang Steiner, Patrick Maas.

2012

Rudolf Reiter feierte seinen 60. Geburtstag am 2. Februar im Probelokal, wo ihm ein Ständchen gebracht wurde.

Auch dieses Jahr wurde der Fasnetsball in Offingen mitgestaltet.

An der Jahreshauptversammlung wurde Michaela Hägele als neue Vorsitzende gewählt.

Rudolf Luibrand wurde am 1. März vom Musikverein zu seiner letzten Ruhestätte geleitet.

Der lang ersehnte Kameradschaftsabend mit dem Musikverein Offingen fand am 9. März im Sportheim in Offingen statt.

In Erolzheim erlangte die Jugendkapelle die Note „sehr gut“.

Am 19. April nahm der MVU Abschied vom langjährigen Kassier und Ehrenmitglied Hugo Kraus.

Die Einweihung des neuen Logistikzentrums in Uttenweiler der Firma Beurer, aber auch die Hochzeit der beiden Musiker Melanie Maurer und Roland Reiter konnte der Musikverein musikalisch mitgestalten.

Ehrenmitglied Karl Reiter wurde am 27. April mit musikalischer Begleitung zu Grabe getragen. Er war Ausschussmitlgied, Schriftführer und Vorstand. Kein anderer konnte die Chronik des Musikvereins so bildhaft und bewegt niederschreiben wie er.

Das Brautpaar Corina und Andreas Rehm wurde bei ihrer kirchlichen Hochzeit zu Hause abgeholt und musikalisch zur Kirche begleitet.

Der Musikverein Daugendorf feierte am 28. Mai sein 50-jähriges Bestehen.

Am Wochenende vom 29. Juni bis 1. Juli wurde die befreundete Kapelle von Seis am Schlern besucht. Dieses erfolgreiche Wochenende wurde mit einem Jubiläumsumzug abgerundet. Ein weiterer Ausflug ging nach Stuttgart auf den Cannstatter Wasen.

In diesem Jahr musste der Verein von zwei weiteren Musikern Abschied nehmen, die den Verein immer unterstützt haben: Hermann Marquart und Rudolf Lehenherr.

Zum Ende des Jahres stand das Weihnachtskonzert wieder vor der Tür. Unter dem Thema „Musik verbindet uns mit unsichtbaren Fäden“ lieferte der Verein wieder ein musikalisch gelungenes Konzert.

2013

Im März verstarb Ehrenvorstand Arsenius Butscher und wurde am 21.03. in Ahlen zu seiner letzten Ruhestätte begleitet.

Das alljährliche Sommerfest fiel dieses Jahr etwas kleiner aus und bestand nur aus dem zur Tradition gewordenen Flohmarkt.

Ehrendirigent Paul Bösch feierte seinen 75. Geburtstag und wurde mit einen Ständchen überrascht.

Vom 28. – 29.09. feierte der Musikverein Uttenweiler sein Herbstfest. Dazu reiste auch die befreunde Kapelle aus Madfeld im Sauerland an.

Zum Abschluss präsentierte der Musikverein unter dem Motto „Musik ist die gemeinsame Sprache der Menschheit“ sein alljährliches Weihnachtskonzert unter der Leitung von Ralf Kriz.

2014

2014 feierten die Freizeitmusikanten unter der Leitung von Rudolf Reiter ihr 10-jähriges Bestehen. Nach anfänglicher Skepsis haben die Freizeitmusikanten inzwischen einen festen Platz im Musikverein und sind nicht mehr wegzudenken

Der Musikverein Uttenweiler war Ausrichter der 47. Kreisjugendmusiktage. Die Jugendkapelle erreichte unter der Leitung von Andreas Traub das Prädikat Hervorragend

Im April wurde Pfarrer Rehm verabschieden. Aus gesundheitlichen Gründen musste er kürzer treten und kann deshalb seinen Dienst nicht mehr ausüben.

Vom 17.-18.05. besuchte der Musikverein die Partnergemeinde in Oetwil. Dabei stellte sich auch der neue Präsident des Verkehrsverein Hansjörg Riva vor.

Beim Weihnachtskonzert verabschiedete sich die Jugendkapelle in der jetzigen Zusammensetzung unter der Leitung von Andreas Traub.

2015

Das Jahr begann mit einem Vorstandswechsel. Raphael Baier und Andreas Zitterell wurden zu den 1. Vorsitzenden gewählt.

Am 28.02.5 wurde Wolfgang Dahler nach 40 Jahren als Bürgermeister verabschiedet. Nur ein paar Tage später wurde Werner Binder als neuer Bürgermeister eingesetzt.

Am 22.03 ist unser Ehrenmitglied Alfred Wiest verstorben, so dass der Musikverein am 31.03 ihn auf seinem letzten Gang begleitet hat.

Höhepunkt des Jahres war das Kreismusikfest in Offingen. Der Musikverein durfte sich als Patenkapelle einbringen und veranstaltete die Wertungsspiele in der Halle in Uttenweiler und nahm selbst mit dem Prädikat „Hervorragend“ am Wertungsspiel teil.

Im Herbst machte der Musikverein einen zweitägigen Ausflug nach Bruchsal und nahm am Landesfestumzug der Heimattage des Landes in Bruchsal teil.

Zum Abschluss des Jahres fand am 19.12.2015 das Weihnachtskonzert statt. Zum ersten Mal spielte die Jugendkapelle unter der Leitung von Vera Renz.